Kapitel 14 : Ardbeg

Der neue Argbeg Auriverdes

Ardbeg, jedes Jahr das gleiche, zum Ardbeg Day, welches der letzte Tag des Islay Festivals ist, kommt eine neue, limitierte Abfüllung von Ardbeg raus und die Fans sind bereits im Vorfeld erst entzückt, dann entrückt, wenn es das Zeuchs dann zu kaufen gibt, dann verrückt. Es existiert eine gewisse Faszination über die Abfüllungen dieser ja durchaus nicht unsympatischen Islay Distillery. Vielleicht liegt es daran, das Ardbeg so häufig und so lange stillgelegt war. Seit 1997 wird wieder produziert, die Eigentümer heißen Moet Hennessey und die haben in Sachen Whisky und dessen Vermarktung bereits einen Hochkaräter im Boot : Glenmorangie, den bestverkauften Single Malt auf den britischen Inseln. Die Promotionsabteilung (oder wie auch immer das heutzutage genannt wird) dieser Firma, muß ein paar Leute an Bord haben, die es draufhaben. Jede Ardbegabfüllung der letzten Jahre, egal wie gut sie geschmeckt hat, war ein Reiesenhype und die relativ großen Kontingente waren stets im Voraus bereits gut verkauft. Respekt dafür, gute Arbeit. Was nun den Maltwhisky von Ardbeg betrifft, nun ja, er ist kräftig und rauchig/torfig, ähnlich wie die der Nachbarn von Laphroaig und Lagavulin, nicht besser und nicht schlechter, nur vielleicht dank genialer Vermarktung etwas populärer, hipper, sexier… Oder wie das alles auf neudeutsch heißt… Über die diesjährige Abfüllung des Hypes, dem Malt namens „Ariverdes“ möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern, da er am kommenden Freitag beim Offside Tasting mit an Boot ist und ich deshalb keine Meinungsmache möchte. (Danach gerne…) Das Fest, der Ardbeg Day, wird mittlerweile weltweit zelebriert, in Deutschland gibt es Ardbeg Botschaften in glaub ich drei Städten (Berlin ist nicht dabei…) und überall wird a diesem Tag Ardbeg gefeiert.

Spiel und Spaß zum Ardbeg Day

 Das Motto des Jahres 2014 ist Fußball, der Name Auriverdes übersetzt sich etwa in das gelbe der Whiskyfarbe (auri) und grün (verdes), als Tribute für die In grün spielenden Festivalausrichter der WM 2014, Brasilien. Falls das nicht 100%ig richtig wiedergegeben ist, möge man mir es verzeihen, aber in etwa die Richtung stimmt. Alle Ardbeg Angestellten, vom Manager zum Parkplatzeinweiser, trugen heute Fußballbekleidung, das fand ich gut, alle für einen… Es konnte Torwandschießen und Bubblefußball gespielt werden, das mit dem Bubblefußball ist übrigens schön anzuschauen… Mit Freidrinks wurde ganz schön gespart, eigentlich gab es keine, man konnte für 2 £ ein Programm kaufen und hatte 2 Drams und einen geräucherten Fisch frei. Dank Ullis Beziehungen konnten wir noch an einem Tasting im Warehouse teilnehmen, wo es 6 Faßproben gab, deren Jahreszahl zu erraten war, verbunden mit Fußballfragen. Leider lag ich nur ein Jahr entscheidend daneben, was jemand anders richtig geraten hatte, ausgerechnet ging es um meinen FC Liverpool, der letzte FA Cup wurde 1989 gewonnen, nicht 1990…grrrrr…. Insgesamt war das Tasting in 30 Minuten pure Druckbetankung und nur zwei Whiskys waren auch gut. Ansonsten muß ich Ardbeg bescheinigen, das sie nach wie vor ein glückliches Händchen haben, wie man Leute für eine Marke begeistern kann, das war ein guter Auftritt auf diesem Festival. Viele Leute, die ich die letzten Tage kennengelernt habe, habe ich heute sicher zum letzten mal für gewisse Zeit gesehen. Während des Festivals lernte ich etliche Leute etwas besser kennen, von denen ich vorher nur gelesen oder gehört hatte, als Beispiel seien der Maler Ian Gray und der Sänger Robin Laing genannt, aber auch viele andere Leute, die die gleiche Leidenschaft teilen und auch etwas dafür anzubieten haben, z.B. Chris Ricke, Veranstalter der Hanse Spirit in Hamburg um nur einen zu nennen, ich habe sehr, sehr viele Leute getroffen, mit denen es mir sehr viel Spaß gemacht hat, mich auszutauschen. Heute abend ging es dann letztmalig in Pub, Lucci’s Bar, es wurde ein Boxkampf gezeigt, der wohl wichtig war, hierzulande, der mir sympathischere hat gewonnen. Am Ende waren wir (Peter und Peter jr). ein wenig traurig, das wir uns jetzt ein paar Monate nicht sehen werden, zum Schluß gabs noch einen teueren Bowmore Feis Ile 2014 spendiert… Lecker… Danke Peter und Peter jr, seit 30 Jahren führen sie das Hotel und die Bar, erfolgreich… Respekt, das ist doppelt so lange wie das kleine Offside….nach dem und vor allem nachhause sehne ich mich jetzt doch langsam, ob mich Nina mit meinem Sonnenverbrannten Gesicht nebst grauen Bart noch erkennt (?)… schaun wer mal, dann freuen sich noch 3 Katzen… Hoff ich zumindest mal…, …ja, alles hat ein Ende….und nun kommt das auch zu mir, heute war der letzte Tag der Feis Ile 2014 und morgen geht es langsam Richtung Heimat… ,erstmal nach Glasgow, dann via Edinburgh und Frankfurt nach Berlin. Ich werde beide Tage zusammenfassen, daher lesen wir uns erst am Dienstag… Vielen Dank für die Aufmerksamkeit bislang…

Tanzbär Ulli

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