Kapitel 6 : Islay / arriving

…goodbye Campbeltown…

…das mit der Wirkung der Pillen gegen Zahnschmerz war von kurzer Dauer, die Nacht war dementsprechend lästig aber heute ist ein neuer Tag und ich schaue nach vorne. Nach dem Frühstück haben wir ausgecheckt und sind bis der Bus kam, noch etwas in der „Stadt“ gelaufen und am Hafen gesessen. Bei dieser Gelegenheit noch ein paar wohlwollende Worte über unser Quartier. Das Westbank B&B ist preiswert und sehr empfehlenswert. Es wurde vor nicht allzu langer Zeit ordentlich renoviert, alles ist sehr sauber und das Frühstück ist sehr gut und Fiona, die Wirtin ist sehr engagiert und lustig drauf. Das Westbank House liegt oberhalb von Springbank nahe dem Gallowhill, bis zum Hafen läuft man vielleicht 5 Minuten. Mittags ging es los Richtung Islay, das heißt knapp eine Stunde Busfahrt bis zum Hafen Kennacraig und zwei Stunden mit der Fähre bis zum Hafen Port Askaig. Da am Samstag das Islay Festival, die Feis Ile startet und die Insel, die normalerweise etwas über 3000 Einwohner hat, sich in ihrer humanen Population vervielfacht, war die Fähre gut gefüllt. Geschätzte 200 Fahrradfahrer waren auch dabei und unterhielten mich sehr mit ihren hautengen, bunten Radfahrerstrumpfhosen…oder wie man die taucheranzugähnlichen Gummifrommse nennt… Vom Hafen ist es dann noch eine etwa halbstündige Busfahrt bis zur Hauptstadt der Insel Bowmore. Dort wurden wir von Rena, der Gastwirtin herzlich begrüßt und nahmen unser vorläufiges Quartier ein. Es handelt sich dabei um so eine Art Riesencaravan auf dem Grundstück hinterm Haus, der geräumiger ist als fast jedes B&B Zimmer. Am Sonntag ziehen wir dann in das Haus, auf Grund der eher spontanen Reiseplanung war das nicht anders möglich. Später gab es noch einen kurzen Gang durch die Gemeinde, drei Bier bei Lucci’s Bar gleich gegenüber (auch dort wurde ich sofort wiedererkannt…tzzzzz…) und ich zog mich dann auf Grund meiner anhaltenden Probleme im Rachenbereich zurück und machte mal einen ruhigen Abend. Morgen startet das Festival mit Lagavulin, …schaun ‚mer mal…

…hello Bowmore

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