Kapitel 1 : Anreise – Inverness

Inverness Greig Street Bridge am späten Nachmittag

…ich kann es deutlich hören…“…was denn, SCHON WIEDER ?“ …ja, in der Tat ist es gerade einmal dreieinhalb Monate her, als ich live aus dem gelobten Land berichtet habe. Das war quasi exklusiv zum Islay Festival, jetzt kommt die eigentliche offizielle Schottlandreise 2014, welche zum vierten mal hintereinander in der zweiten Septemberhälfte stattfindet. Ziel diesmal ist in der ersten Hälfte der Reise unergründetes Gebiet : der Norden Schottlands oberhalb von Inverness, mit allen Whiskydestillen, die es dort gibt und natürlich auch etwas vom Rest derLandschaft. In der zweiten Hälfte geht es wieder in die Speyside zum Autumn Festival. Mein Begleiter ist wiederum mein 65jähriger Whiskyfreund Ulli, mitdem ich bereits zum dritten mal Schottland bereise. Einige Brisanz ist auch dabei, fällt doch die Reise genau in die Zeit des Referendums der Schotten für ihre Unabhängigkeit, ein Ereignis, was seine Schatten voraus wirft und hier nirgendwo zu übersehen ist.
Heute war quasi Anreisetag. Wir flogen via Amsterdam nach Aberdeen und fuhren dann mit dem Mietwagen nach Inverness. Nicht alles lief genau nach Plan, aber das war unterm Strich nicht wichtig. Der Autovermieter Sixt schrieb in seiner Beschreibung zum Standort z.B. Eingangshalle Airport. Da und auch in der näheren Umgebung war er aber nicht zu finden und erst nach einiger Fragerei war klar, das er angerufen werden musste, dann kam ein Kleinbus, brachte uns ca. 6-7 km Richtung Aberdeen und dort bekamen wir das Auto…, gut das wir es nicht eilig hatten, dafür bekamen wir auch eine nagelneue A-Klasse, die ich mir morgen erstmal genau anschauen muß, für alle Fälle, ich musste erstmal suchen, wo das Teil die Schaltung hat, aber irgendwann entdeckte ich das kleinen Hebelchen da am Lenkrad für die Automatik. Als das Teil an der ersten Ampel dann ausging und bei grün wieder weiterfuhr, hatte ich das immerhin schonmal im Taxi erlebt. So viel neumodischen Schnickschnack kannte ich bislang nicht, aber nett, eigentlich war ein kleineres Auto zum gleichen Preis gebucht… 
 

Inverness Greig Street Bridge am frühen Abend


Den Weg von Aberdeen nach Inverness habe ich gnadenlos unterschätzt, ich dachte so eine Stunde +/-, es waren aber gut zwei, ohne Stau etc, egal, in Inverness angekommen war erstmal dringend feste Nahrung angesagt, danach ging es noch ein wenig durch diverse Pubs, aber Sonntag abends ist hier, wie wohl fast überall anders auch, nicht gerade highlive… Eigentlich auch gut so, denn etwas Schlaf wird gleich gut tun. Morgen steht als erste Distillery Glen Ord an, danach geht es für zwei Nächte weiter nach Alness, da warten Dalmore und Teaninich 

Inverness spät abends

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