Tag 13 – Netzfrust, Auchindoun, Keith und Robin Laing

…nun bin ich ja quasi im Urlaub und sollte mir keinen Streß mit irgendwas machen…wenn ich nebenbei noch einen Blog schreibe, so sollte das auch aus Spaß an der Freude sein und nicht in Arbeit ausarten. Nach diesem Motto hat das bislang auch viel Spaß gemacht und mich hat’s gefreut, wenn das hier gerne gelesen wird. Dumm wird es aber dann, wenn das vorhandene Netzwerk vor Ort die Qualität eines Modems ca. 1998 hat, wenn es überhaupt mal da ist. Besonders ätzend ist es dann auch noch Foto Uploads zu starten, aber von den Bildern lebt das hier nun mal. Ich bin echt etwas frustriert und freue mich schon auf das Internet zuhause, das nervt zwar manchmal auch aber jetzt weiß ich es zu schätzen…
Heute Vormittag fuhr ich zur Burgruine Auchindoun, wenige Kilometer von Dufftown entfernt. Das Wetter war super und ich hatte wiederum viel Spaß dabei, an einem historischen Ort zu wandeln. Auchindoun wurde im 15.Jh erbaut und ist im 18.Jh aufgegeben worden und seitdem verfallen.

Auchindoun Castle aus der Ferne…

…und vom Nahen…

Anschließend fuhr ich zu Glenfarclas um noch zwei Flaschen zu besorgen, wurde allerdings vom Wochentag kalt erwischt… es war Sonntag und es war zu.. Nun ja, schade, weil ich aber schon mal in der Gegend war, bin ich noch kurz bei Aberlour rein und prompt ist mir da doch eine Handfilled Distillery Only Flasche aus dem Sherryfass in die Tasche gehopst…
Um 14 Uhr war ich mit den Hamburger und Münchner Kollegen am Bahnhof verabredet, wir fuhren mit dem Whiskytrain nach Keith, dem nächstgelegenen größeren Ort. Mit der Museumsbahn fahren ist eine nostalgische Angelegenheit, der Weg ist das Ziel, nicht die Geschwindigkeit, die liegt eher bei Fahrradniveau. In Keith nutzten wir die Zeit, den 3 Brennereien im Ort Strathisla, Strathmill und Glen Keith einen kurzen Besuch abzustatten, um Fotos zu machen.

Der Whiskytrain
Strathmill in der Sonne

Dann ging es mit dem Bummelzug zurück nach Dufftown. Dort stand heute abend noch ein wenig Kultur auf dem Zettel. Robin Laing, ein Singer-Songwriter mit großer Verbundenheit zum Wasser des Lebens stellte seine neueste CD „Whisky And Death“ vor. Es war wieder ein sehr schöner Abend mit schöner Musik, etlichen Witzen und guten Drams.

Robin Laing

Morgen gibt es die berühmte Mystery Bustour, wo es durch verschiedene Brennereien geht und vorher nicht bekannt ist durch welche. Danach nimmt das Festival mit der „Last Drop Party“ sein Ende und meine Reise mehr oder weniger auch. Ich glaube nicht, daß ich morgen Zeit habe, irgendwas zu schreiben, bei dem Netz sowieso nicht. Möglicherweise werde ich die Aufzeichnungen dann in Berlin vervollständigen… bis dahin verabschiede ich mich hiermit für kurze Zeit…

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