Berlin, im Juli 2026… Als ich vor ein paar Jahren begann, mir Orte in Deutschland anzuschauen, statt jedes Jahr nach Schottland zu fahren, war eigentlich daran gedacht, Städte zu besichtigen, die ich noch nicht kannte. Im Falle von Leipzig kann davon bei mir keine Rede sein… Ganze sieben Jahre meines Lebens, die ersten sieben, um genau zu sein, war diese Stadt meine Heimat. Geboren wurde ich zwar im etwa 80 Kilometer entfernten Stollberg im Erzgebirge, Wohnort war aber Leipzig – an gleich drei Orten, wobei ich mich an den ersten überhaupt nicht und an den zweiten eher blass erinnern kann.
Größtenteils ist mir die Stadt sehr angenehm in Erinnerung. Für eine Stadt in der DDR war Leipzig durch die Messe etwas weltoffener und auch weltgewandter als andere Orte zu dieser Zeit. Stets, wenn ich mal wieder vorbeikomme, entsteht in meinem Inneren eine Art behagliches Gefühl, hier immer noch irgendwie beheimatet zu sein.
Als ich im Februar dieses Jahres wegen irgendeines Durcheinanders bei der Deutschen Bahn außerplanmäßig von Chemnitz aus in die Stadt einfuhr, hatte ich das Gefühl, dass sie mir zuflüsterte… Mensch… Klein-McLarsi… warst aber lange nicht mehr hier… komm doch mal wieder rum…
Nun denn… soll das jetzt mal wieder sein… ungefähr zweieinhalb Tage in der alten Heimat… und na klar sehen viele Sachen anders aus als 1975, als ich die Stadt gen Potsdam verlassen hatte… außerdem gehört die Stadt natürlich auch in diesen Blog mit rein… so denn…
Leipzig ist eine Großstadt in Sachsen. Mit etwa 615.000 Einwohnern ist Leipzig die größte Stadt des Bundeslandes Sachsen und, abgesehen von Berlin, auch die größte Stadt Ostdeutschlands. Deutschlandweit belegt die Stadt in der Liste der größten Städte Platz 7. Gelegen in der Leipziger Tieflandsbucht, fließen mehrere kleine Flüsse durch die Stadt, wobei die Weiße Elster und die Pleiße die größten sind.
Interessant wurde der Ort ab 1165 – so eine Art Stadtgründung –, als Libzi (sorbisch: Stadt der Linden) Stadt- und Marktrecht verliehen wurde… und zwar in bester Lage, nämlich an der Kreuzung zweier bedeutender Reichsstraßen. 1409 wurde die Universität gegründet. Sie ist eine der drei ältesten Deutschlands und brachte Berühmtheiten wie die Literaten Goethe, Lessing und Kästner, Musiker wie Wagner und Schumann hervor; zu ihren Studierenden gehörten unter anderem auch Genscher und Merkel. 1497 wurde die Stadt zur Reichsmessestadt erhoben, was die Wirtschaft auf Jahrhunderte geprägt hat. Leipzig war Wirkungsstätte bedeutender Musiker wie Bach oder Mendelssohn Bartholdy und Wirkungsort international bedeutsamer Konzerthäuser wie des Gewandhauses. Bücher und Verlage spielten eine bedeutende Rolle für den gesamten deutschen Sprachraum. 1989 wurde Leipzig zu einem der bedeutendsten Orte, an denen die Wende und schließlich das Ende der DDR ihren Anfang nahmen.
Nach dem Ende der DDR war Leipzig ein ziemlich abgerockter Ort, der sich in den kommenden Jahrzehnten aber wieder erholte und heute ein äußerst beliebter Wohnort sowie ein Zentrum der Kreativszene ist. Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind die Altstadt an und für sich mit ihren kleinen Gassen und Messepassagen, die Kirchen St. Thomas und St. Nikolai, das Alte Rathaus aus der Renaissance und das Neue Rathaus, ein Bauwerk aus überwiegend dem 19. Jahrhundert. Südlich der Altstadt befindet sich das Völkerschlachtdenkmal, ein monumentales Wahrzeichen aus dem Jahr 1913. Der Leipziger Hauptbahnhof ist der größte Kopfbahnhof Europas.
Wie fast jede Reise startete auch diese am Heimatbahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Der ICE Richtung Frankfurt war nach anderthalb Stunden in Leipzig angekommen… sogar pünktlich. Der Leipziger Hauptbahnhof an und für sich ist ja schon mal ein Erlebnis. Er ist der größte Kopfbahnhof Europas mit über 80.000 m² Fläche und 23 Bahnsteigen… und ein riesiges Einkaufszentrum hat man beim großen Umbau in den 1990er Jahren gleich mit reingebaut.
Als Unterkunft wählte ich das Hotel Travel24, im Prinzip nur fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt. Als ich allerdings den Hauptbahnhof verlassen wollte, merkte ich, dass dort eine ziemlich große Baustelle war. Alles Mögliche war aufgebuddelt und ich musste erst mal über Umwege zu meiner Unterkunft kommen.
Als ich dann in mein Zimmer kam, bestaunte ich erst mal eine etwas skurrile Einrichtung, die ich dort vorfand, nämlich eine Badewanne in Form eines riesengroßen Frauenschuhes. Auch ungewöhnlich fand ich, dass die Dusche mitten im Raum stand und lediglich mit Glas eingefasst war… immerhin stand die Toilettenschüssel nicht am Fenster mit Panoramablick für vorbeilaufende Fußgänger.
Aber ich bin ja nicht zur Körperpflege in die sächsische Metropole gereist, sondern um den Spirit der alten Heimat einzusaugen. Das startete gleich direkt auf der anderen Straßenseite. Dort steht nämlich die Blechbüchse… das ehemalige Konsument-Warenhaus mit der markanten Metallfassade. Das Kaufhaus bestand seit 1908 und steht übrigens auf dem Platz, wo sich Richard Wagners Geburtshaus befand. Seinerzeit war es eines der größten Kaufhäuser im mitteldeutschen Raum, die jüdischen Besitzer wurden in der NS-Zeit enteignet.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude erheblich beschädigt und in den 1960ern wieder aufgebaut… und zwar mit einer geschwungenen, größtenteils fensterlosen Fassade aus Metallelementen, entworfen vom Künstler Harry Müller. Die Eröffnung war 1968 und somit ist die Blechbüchse genau so alt wie ich. Ich wohnte damals auch nur wenige Meter entfernt in der Löhrstraße… aber das ist die Wohnung, an die ich mich nicht erinnern kann… an das Kaufhaus aber sehr wohl. Es war eines der größten und besten ausgestatteten Warenhäuser der DDR.
2010 wurden die Metallelemente demontiert und zwischengelagert, das Gebäude abgerissen und neu errichtet, inklusive der Metallfassade… ich hätte es nicht bemerkt, dass die Dinger jetzt an einem neuen Haus hängen. Davor stehen drei Brunnen, ebenfalls aus Metall, ebenfalls von Harry Müller… und in einen davon bin ich als Kind mal reingefallen… Klein-McTrottel quasi… damals standen diese Brunnen allerdings noch ein paar hundert Meter weiter auf dem Sachsenplatz, den es so aber nicht mehr gibt, weil er Anfang des neuen Jahrtausends als Museumsquartier überbaut wurde… das hatte mich bei einem früheren Besuch fast verzweifeln lassen, da ich das nicht wusste und den Sachsenplatz als Hort der kindlichen Fehltritte besichtigen wollte.
Aber shoppen war ebenso wenig wie baden geplant und so bewegte ich mich weiter in die Altstadt, und zwar nicht im Bummelmodus, sondern etwas direkter… ich hatte nämlich ein Ziel: das Neue Rathaus… dort kann man wochentags um 14 Uhr für drei Euro den höchsten Rathausturm Europas besteigen.
Auf dem Weg dorthin passierte ich den Markt mit dem Alten Rathaus. Auf Basis eines älteren Gebäudes wurde das Rathaus unter Bürgermeister Hieronymus Lotter (1497–1580) umgebaut und gilt als eines der ikonischsten Rathausbauten der Renaissance in Deutschland. Lotter war entgegen früherer Publikationen mehr Organisator oder Manager des Bauwerks; ausführende Architekten und Baumeister waren andere… unter anderem ein Sittich Pfretzschner (ich wollte diesen klangvollen Namen mal in meinen Aufzeichnungen erwähnt haben).
Das Alte Rathaus ist und war natürlich wunderschön, für die ständig wachsende Großstadt Leipzig allerdings spätestens Ende des 19. Jahrhunderts deutlich zu klein. Nach einigem Hin und Her entschied man sich für einen Rathausneubau auf dem Platz der ehemaligen Pleißeburg… und da wurde nicht gekleckert, sondern nach dem Motto „Darf es etwas mehr sein?“ ein wenig geklotzt… Nettogrundfläche: ca. 65.870 m²… insgesamt 1.708 abgeschlossene Räume… zwischen 1899 und 1905 entstand Deutschlands größter Rathausbau und ist auch heute noch der größte Profanbau dieser Art… steht so auf Wikipedia.
Das Neue Rathaus wurde vom Architekten Hugo Licht im Stil des Historismus errichtet und wirkt deshalb auf Besucher älter als das im direkten Vergleich fast wie eine Puppenstube wirkende Alte Rathaus am Markt. Der Turm basiert auf dem Bergfried der ehemaligen Pleißeburg und hat eine Gesamthöhe von 115 Metern.
Man kauft sich in der Empfangshalle für ganze drei Euro ein Ticket, dann kommt ein onkeliger Typ und führt die Interessenten zum Fahrstuhl. An diesem Tag waren es 13 Besucher plus der onkelige Führer… die zulässige Personenzahl war ähnlich… und das Duschen (noch zuhause) hatte sich für diese Zeit ausgezahlt…
Der Fahrstuhl ging allerdings nur bis zur vierten Etage… es fehlten noch etliche Meter… beziehungsweise 250 Stufen… wer hier öfter mal mitliest, weiß, dass ich geradeaus, ohne mit der Wimper zu zucken, gerne viele Kilometer laufe… Anstiege wiederum zählen nicht zu meinen Stärken… aber gut… ich sah von der Runde nicht am schlechtesten aus und ich war auch definitiv einer der Ältesten… irgendwann schloss der Onkel eine Tür auf und man konnte nunmehr auf etwa 85 Metern über dem Stadtzentrum die Metropole von oben besichtigen.
Ich werde mal eine Erläuterung in vier Himmelsrichtungen geben:
1.: Südwesten… für mich der Teil mit den meisten Erinnerungen… im Vordergrund ein Gebäude, das aussieht wie der Berliner Reichstag, wenn er zu heiß gewaschen worden wäre. Es handelt sich um das Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts, erbaut von 1888 bis 1895 als Reichsgericht nach Entwürfen von Ludwig Hoffmann, einem Architekten, dessen Bauten gefühlt in jeder zweiten Berliner Straße stehen… gleichzeitig wurde der Berliner Reichstag von Paul Wallot erbaut. Beide Gebäude haben eine Kuppel, die originale Kuppel des Reichstags war der von Leipzig sehr ähnlich… beide Gebäude spielten eine große Rolle in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts… hier will ich es dabei belassen…
Hinter der Kuppel sind einige Plattenbauten aus der DDR-Zeit zu sehen. In dem Haus, das da gerade eingerüstet und mit roten Netzen bespannt ist, habe ich bis 1975 gewohnt. Das Haus in der Robert-Schumann-Straße (irgendwo in der Mitte, ziemlich weit oben war die Wohnung) war damals gerade neu gebaut und hatte für damalige Verhältnisse einen hohen Standard… ich erinnere mich unter anderem an eine Durchreiche von der Küche zum Wohnzimmer… bestimmt würden meine Eltern noch heute dort wohnen, wenn mein Vater damals nicht nach Potsdam versetzt worden wäre… aber das war im Nachhinein auch nicht verkehrt.
Dahinter ist viel Grün zu sehen, es ist der nahe Clara-Zetkin-Park, an den ich mich ebenfalls noch sehr gut erinnern kann. Am rechten Bildrand ist die Tribüne der Galopprennbahn zu sehen… der Park hat außerdem noch eine Freilichtbühne und Gastronomie zu bieten.
2.: Westen… diese Gegend wird am zweiten Tag dieser Erkundungsreise im Vordergrund stehen… wir sehen links noch die Ausläufer des Clara-Zetkin-Parks, der dort zunächst Johannapark, weiter rechts dann Palmengarten heißt. Dazwischen fließt, hier nicht zu sehen, das Elsterflussbett. Hinter den Parks, die Teil des Leipziger Auwaldes sind, sieht man die Stadtteile Plagwitz und Lindenau.
An diese Gegend kann ich mich gar nicht mehr erinnern, vielleicht waren wir dort selten… es muss dort zur Zeit der Wende auch reichlich abgerockt gewesen sein… heute ist es ein inzwischen gut gentrifiziertes, beliebtes Wohnviertel mit viel Gründerzeitarchitektur und ehemaligen Industriestandorten, die heute anderweitig genutzt werden, zum Beispiel als Wohnraum oder auch als Domizil der kreativen Künstlerszene der Stadt.
3.: Das Stadtzentrum Richtung Norden
3.: Das Stadtzentrum Richtung Norden… die Kamera schwenkt von rechts nach links… am rechten Bildrand das City-Hochhaus, ein über 140 Meter hohes Gebäude, welches mit seiner außergewöhnlichen Form die Stadtsilhouette entscheidend prägt… es wurde zwischen 1968 und 1972 nach Entwürfen von Hermann Henselmann (1905–1995) als Universitätsgebäude gebaut, daher sind auch die Bezeichnungen Uni-Riese und Weisheitszahn üblich.
Die Uni ist seit den 1990ern raus, zwischenzeitlich war der MDR dort zuhause, heute sind verschiedene Firmen in dem Haus ansässig, das in seiner Form an ein aufgeklapptes Buch erinnern soll. Links vom Hochhaus sind die neuen Uni-Gebäude Augusteum und Paulinum zu sehen… beides Gebäude, die in den 2010er Jahren fertiggestellt wurden.
Weiter links im Bild ist ein weiteres Hochhaus zu sehen, nämlich das Wintergartenhochhaus, ein Wohnhaus mit 32 Geschossen und über 100 Metern Höhe, erbaut Anfang der 1970er Jahre. Auffällig ist das rotierende Messezeichen auf dem Dach. Links neben dem Hochhaus ist die Nikolaikirche zu sehen, um die soll es später gehen… links der Kirche ragen eher unauffällig die Mansardendächer des Hauptbahnhofes aus dem Häusermeer.
Das nächste Hochhaus ist das Hotel The Westin, weiter links im Vordergrund ist die Thomaskirche, zu der auch gleich Näheres… oberhalb des extrem steilen Kirchendaches sind Gebäude des berühmten Leipziger Zoos zu sehen… der ist ebenfalls Teil des Leipziger Auwaldes, der sich weiter durch die Stadt schlängelt.
Am linken oberen Bildrand ist das ehemalige Leipziger Zentralstadion zu sehen, heute Heimstätte eines Fußball-Bundesligisten mit österreichischen Brause-Wurzeln.
4.: Süden… hier ist viel Architektur aus der DDR-Zeit zu sehen… im Vordergrund einige Blöcke im Stil des sozialistischen Klassizismus aus der Stalin-Zeit, dann die Windmühlenstraße aus einer Zeit, als die Straßen nicht breit genug sein konnten… wir sehen Gebäude der Uniklinik und Wohnblöcke à la Platte. Auf der rechten Seite der breiten Straße, etwa in der Mitte, versteckt sich der Bayerische Bahnhof, der später auch noch Erwähnung finden wird.
Die markantesten Bauwerke befinden sich in der oberen Bildhälfte… v. l. n. r.: Russische Kirche, Völkerschlachtdenkmal, altes Messegelände, Krematorium des Südfriedhofs.
Es folgte der Abstieg… traditionell eine deutlich einfachere Angelegenheit. Nächste Station war dann die Thomaskirche. Sie ist die Stadtpfarrkirche im Zentrum, ein mittelalterlicher Sakralbau durchschnittlicher Größe, hauptsächlich gotisch vom Stil her… aber… das ist zweitrangig. Die Kirche ist weltbekannt als Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach und Heimstätte des weltberühmten Thomanerchores.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die mutmaßlichen Gebeine Bachs im Chorbereich der Thomaskirche beigesetzt. Sie befanden sich ursprünglich in der Johanniskirche, die den Krieg nicht überstanden hat und deren Ruine vom SED-Staat beseitigt wurde… ob dort aber tatsächlich die richtigen Knochen liegen, ist bis heute nicht gesichert.
Als Kind war ich mit meiner Mutter häufig in der Thomaskirche… aus eigenem Antrieb übrigens… zur Motette… einer musikalischen Andacht mit dem Thomanerchor, bis heute eine Tradition. Heute blieb es bei einer Besichtigung der gotischen Hallenkirche.
Nach den ganzen Stufen auf den Rathausturm und der Besichtigung der Thomaskirche spürte ich langsam ein wenig Durst… da lächelte mich das Schild gleich vor der Kirche an: Brauhaus an der Thomaskirche… war zwar erst Nachmittag, aber ein Bier aus eigener Herstellung geht immer. Das Pils war naturtrüb und sehr lecker… aber auf einem Bein stehen… also noch das Tramonto (Pale Ale) probiert… nun ja… das war mit seinem Mango-Geschmack… Geschmackssache… und zwar nicht meine… aber egal…
Weiter ging es durch das Zentrum, wieder vorbei am Alten Rathaus und dem Markt, auf dem gerade ein Weinfest stattfindet, durch Passagen, die so typisch für Leipzig sind wie kaum etwas anderes… die Mädlerpassage ist die bekannteste davon… unter anderem mit dem Auerbachs Keller… so’ne Art Stammkneipe vom ollen Goethe, der im Rausch dann den Faust erfunden hat… ähm… man verzeihe meinen Dilettantismus…
Hauptsächlich waren die Passagen für die Messe gedacht und später zum Shoppen… so richtig schöne Läden konnte ich jetzt allerdings auch nicht mehr erkennen… hatte aber auch nicht danach gesucht…
Nächster Stopp war die zweite mittelalterliche Stadtkirche: die Nikolaikirche… von außen eher ein hässliches Entlein, mittelalterlicher Kern… aber tritt man ein… Hossa!… was ist das denn? Die spätgotische Hallenkirche wurde zwischen 1784 und 1797 im klassizistischen Stil umgestaltet, die Pfeiler haben Palmenformen… es dominieren die Farben Weiß, Hellgrün und Rosé… mal was anderes… ich kannte das natürlich von früher und fand es als Kind hier auch viel schöner als die dunkle Gotik der Thomaskirche.
1989 stand die Kirche im Mittelpunkt der aufziehenden Veränderungen in der DDR… sie war Treffpunkt der Opposition und Startpunkt der Montagsdemonstrationen, die letztendlich das Ende des sogenannten Arbeiter- und Bauernstaates einleiteten. Zur Erinnerung daran steht hinter der Kirche ein Pfeiler in Palmenform, den Pfeilern des Kircheninnenraums nachempfunden.
Der Spaziergang durch die Innenstadt führte nun zum Augustusplatz. Mit 40.000 Quadratmetern ist er nicht nur der größte Platz der Stadt, sondern auch einer der größten Stadtplätze Deutschlands.
Der Augustusplatz
Hier gibt es folgende Bauwerke zu sehen… Das Video von rechts nach links beginnt mit dem Opernhaus, das 1960 eingeweiht wurde. Das ursprüngliche Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde im Krieg zerstört und im Stil des Neoklassizismus neu errichtet.
Links im Bild dann das Krochhochhaus aus den 1920er Jahren… es war das erste Hochhaus der Stadt und auf dem Dach bestaunte ich als Kind bereits die über drei Meter hohen Glockenmänner, die auch viertelstündlich tätig werden, um die Glocken zu läuten.
Danach kommen die Gebäude der Universität: Paulinum (Aula und Universitätskirche) und Augusteum (Uni-Hauptgebäude), beides Neubauten unter Einbeziehung von Formen historischer Vorgängerbauten. Diese wurden im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt beziehungsweise – im Fall der Universitätskirche – 1968 gesprengt… die Neubauten stammen aus den 2010er Jahren.
Dann kommt das City-Hochhaus, 142,5 Meter beziehungsweise mit Antenne 155 Meter hoch. Ganz links, oder besser gesagt auf der Südseite, sieht man dann das Neue Gewandhaus… bereits das dritte Gewandhaus-Gebäude… die Vorgänger befanden sich allerdings an anderen Stellen. Es wurde 1981 eingeweiht und ist bis heute eines der bedeutendsten Konzerthäuser Deutschlands.
Vom Aufstieg auf den Rathausturm bis hierher waren gerade einmal zwei Stunden vergangen und im Großen und Ganzen waren das auch bereits die meisten berühmten Sehenswürdigkeiten der Altstadt… Zeit für einen Break und mal zu testen, ob das mit dem 24-Stunden-Kaffeeautomaten im Hotel funktioniert… hat es.
Nach einer Pause ging ich dann zum Bayerischen Bahnhof südöstlich der Altstadt. Der Bahnhof war bis zu seiner Schließung 2001 der älteste noch erhaltene Kopfbahnhof Deutschlands… vielleicht sogar der Welt. Heute ist das 1842 erbaute Gebäude unter anderem ein Braugasthof und somit ein beliebtes Ziel meiner Reisen.
Ich kam zu einer Zeit, als gerade viel Betrieb war, und musste erst mal kurz warten, bis man mir einen Tisch anbieten konnte. An diesem gab es dann neben deftigem Essen auch Bier aus der hauseigenen Brauerei. Das naturtrübe Pils namens Schaffner war, ähnlich dem aus dem Brauhaus an der Thomaskirche, grundsolide und wohlschmeckend.
Die Gose, eine Leipziger Spezialität mit Wurzeln in Goslar, konnte mir ebenfalls gut gefallen… sie hat eine spritzige, säuerliche Note. Als drittes Bier gab es dann ein dunkles, malzbetontes Schwarzbier namens Heizer. Alle drei haben mir gut gefallen und nun war ich auch bereit für einen Vergleich mit Guinness.
Dazu lief ich zurück ins Zentrum und kehrte im Morrison’s ein. Es war Montag und das Treiben in dem Irish Pub war eher zurückhaltender Art. Ein paar Musiker jammten Irish Folk und das Guinness bekommt man dort mit bedrucktem Schaum aus einem dafür entwickelten Drucker, der mit dunklem Malz arbeitet… nett… aber auch Tinnef.
Nach, ich glaube, drei Pints schaute ich auf dem Rückweg noch in ein anderes Pub rein… Dhillons…dort war es rappelvoll. Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft ist gerade am Laufen und nur mit Glück bekam ich noch einen Platz an der Bar… das war dann auch der finale Akt von Tag eins in Leipzig und es ging zurück ins Hotel.
Den zweiten Tag widmete ich größtenteils dem Westen der Stadt. Ich wohnte ja im Musikviertel, welches so am südwestlichen Rand des Stadtzentrums liegt. In den Bezirken westlich davon war ich noch nie oder kann mich zumindest nicht daran erinnern. Das alles möchte ich etwas verbinden: erst mal an alte bekannte Plätze, dann in den unbekannten Westteil und später noch eine Bootstour.
Das Wetter war vielversprechend und nach dem Frühstück ging es erst mal in Richtung Neues Rathaus, vorbei an der Rückseite der Thomaskirche, die von dieser seltener gesehenen Seite ebenfalls einen schönen Eindruck macht… von hier fällt auch auf, dass das Kirchendach extrem spitz nach oben läuft.
Den Martin-Luther-Ring auf Höhe des Rathauses verließ ich, um in die zahlreichen Parkanlagen westlich der Innenstadt einzutauchen. Das nennt sich erst mal Plastikgarten, dann Johannapark. Es gibt hübsche Holzbrücken und man hat schöne Ausblicke auf Rathausturm und City-Hochhaus, die aus dieser Perspektive miteinander zu tanzen scheinen.
An der äußeren Ecke des Johannaparks steht das Denkmal der Frau, die bis vor der Wende dem kompletten, deutlich größeren Park ihren Namen verlieh: die linke Politikerin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857–1933). Der Park wurde nach der Wende in kleinere Abschnitte unterteilt. Als Clara-Zetkin-Park ist er mir in bester Kindheitserinnerung… sei es als Ort der Spaziergänge mit meinen Eltern oder mit Spielplätzen vom Kindergarten aus… apropos… mal schauen, ob es den noch gibt… nu freilich… würde der Sachse sagen… und ich hätte es damals auch. Als ich 1975 nach Potsdam kam, wurde ich von den berlinernden, noch unbekannten neuen Mitschülern ungefähr so gut verstanden wie ein Almbewohner in Ostfriesland… oder so ähnlich… was aber auch daran lag, dass in Potsdam mehr berlinert wurde als in Berlin.
Aber ich schweife ab… der Kindergarten, in dem ich wahrscheinlich als Ureinwohner gelten würde (Leipzig-Kindergarten-Aborigine… vielleicht gründe ich ja mal eine Band mit dem Namen)… ich kann mich gut erinnern, wie dieses Mosaik an der Wand errichtet wurde. Insgesamt war ich damals allerdings kein großer Freund der Einrichtung Kindergarten. Ich erinnere mich sogar daran, dass ich bei einem Besuch des Spielplatzes im Clara-Zetkin-Park so vertieft mit mir und dem Sandkasten beschäftigt war, dass ich irgendwann feststellen musste, dass der Rest der Gruppe bereits weg war… ups… aber ich kannte ja den Weg und die große Straße überlebte ich auch. Als ich im Kindergarten ankam, gab es sicher Ärger für die Erzieherin, die hatte nicht mal bemerkt, dass die Truppe unvollständig war.
An dieser Stelle vielleicht nicht wichtig, aber wenn man über 50 Jahre später wieder in der Gegend ist, fallen einem solche Sachen natürlich wieder ein.
Das Musikviertel war damals teils Altbau, teils Neubau. Wohnplatten nannte man die Häuser, in denen ich auch lebte… so’n Zwischending aus normalem Plattenbau und Hochhaus. Ich wohnte in der Robert-Schumann-Straße 3. Zwischen den Zehngeschossern befanden sich noch Altbauruinen oder Häuser, die Neubauten weichen sollten. Als Zwei-Bierkisten-hoch wurden solche Gebäude heimlich erkundet und ein Haus wurde mal gesprengt. Nach dem Wumms ging die Kindergartengruppe mit der Erzieherin mal gucken, was übrig geblieben war.
Ich erinnere mich, dass uns ein Walter Ulbricht (auf Bildern) vorgestellt wurde… und als ich hörte, dass in Chile böse Menschen mit Namen Pinochet ihr Unwesen trieben, ging ich mutig aus dem Haus und fragte: „Wo sind böse Menschen?“… mit erhobener Faust… glaube ich zumindest.
Der Wohnblock wird gerade saniert und die Baulücken zwischen den anderen Blöcken wurden hauptsächlich nach der Wende neu bebaut. Das Musikviertel ist heute eines der teuersten Wohnviertel der Stadt… hauptsächlich sicher durch die Nähe zum Zentrum und zum Park.
Den Park durchquerte ich und glaube, einige Dinge wiedererkannt zu haben… aber schön war es vor allem zu sehen, dass es Orte gibt, die sich nach der langen Zeit kaum oder sogar zum Besseren verändert haben. Ich denke dabei an die Generation meiner Eltern, deren Kindheitsorte gar nicht mehr oder heute in anderen Ländern existieren. In der heutigen Zeit sollte man sich, sofern es einem selbst einigermaßen gut geht, öfter mal daran erinnern… und nicht irgendwelchen Quatsch wählen… aber auch hier soll es in diesem Text dabei bleiben.
Über die Sachsenbrücke überquerte ich das Elsterflutbett und war damit im westlichen Teil des Parks angelangt… noch ein paar hundert Meter weiter und ich war im Ortsteil Plagwitz.
Es dauerte nicht lange und ich kam an die Weiße Elster und die riesigen Gebäude der ehemaligen Sächsischen Wollgarnfabrik. Die Fabrikgebäude aus rotem und gelbem Backstein wurden zwischen 1888 und 1908 erbaut. Mit über 100.000 Quadratmetern sind die auch Buntgarnwerke genannten Immobilien das größte Industriedenkmal Deutschlands und der größte Gebäudekomplex der Gründerzeit.
Bis zur Wende wurde hier unter verschiedenen Bezeichnungen und Firmierungen Garn und Wolle hergestellt. Nach der Schließung 1990 und der Entlassung von Hunderten Mitarbeitern fiel das Gelände erst mal in einen Dornröschenschlaf.
Um die Jahrtausendwende begann die Sanierung des Komplexes, allerdings nicht für neue Industrie, sondern für exklusiven Wohnraum und Dienstleister in bemerkenswerter Lage. Loftwohnungen mit über fünf Meter hohen Decken, mit Aussicht auf das fließende Gewässer der Weißen Elster. Selbst die Brücke über dem Wasser, die die Gebäudekomplexe verbindet, wurde zu Loftwohnungen. Wie man sich sicher vorstellen kann, sind die Anlagen der sogenannten Elsterlofts weit vom sozialen Wohnungsbau entfernt.
Von der Holbeinstraße kommt man zum Fluss beziehungsweise etwas darüber… es war gut was los auf dem Wasser: Bootstouren, Kanus, Stand-up-Paddler… das alles sah nach richtig guter Laune aus.
Über die Karlsbrücke an der Industriestraße überquerte ich die Elster und war nach kurzem Weg am Ufer des Karl-Heine-Kanals. Dieser Kanal wurde von dem Industriellen und Rechtsanwalt Karl Heine in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Er war dafür gedacht, den seinerzeit noch weitestgehend unerschlossenen Westen Leipzigs für neue Industrieprojekte attraktiv zu machen.
Ursprünglich war er als Verbindung zwischen der Weißen Elster und der Saale vorgesehen… gebaut wurden jedoch nur 3,3 Kilometer bis zum Hafen in Lindenau.
In den 1990ern wurde der Kanal saniert und mit einem Geh- und Radweg ergänzt, sodass man wunderbar an dem Gewässer spazieren kann… das tat ich dann auch ein ganzes Stück. Dann war es aber Zeit für die Rückkehr zum Clara-Zetkin-Park, dort hatte ich nämlich ein Date, um mir das alles mal vom Wasser aus anzuschauen.
Während der Bootstour mit Elsterboot
Dass ich so eine Bootstour machen wollte, stand bei der Planung dieser Exkursion ziemlich früh fest. Es gibt verschiedene Anbieter mit verschiedenen Touren… mich hatte der Internetauftritt von Elsterboot am meisten angesprochen und ich sollte mich nicht täuschen.
Reservieren kann man beim Bootsmann, Kapitän und Unternehmer in einer Person, Patrick Graumnitz, persönlich per WhatsApp. Zusammen mit zwei Familien mit Kindern ging die Reise dann für 90 Minuten über Elsterflutbett, Weiße Elster, Karl-Heine-Kanal, Elstermühlgraben und Stadthafen.
Unterwegs gab Patrick viel Wissenswertes über die Gewässer an und für sich, die Gebäude rechts und links davon sowie Anekdoten aus der Geschichte der Gegend und Leipzigs allgemein zum Besten… das alles auf eine wunderbar unaufgeregte, nette Art… das war schön… ich hätte noch stundenlang weiterfahren können… sogar das Wetter hatte mitgespielt.
Nach der Bootstour gab es einen Imbiss und ein Bier am Glashaus, einem Biergarten im Clara-Zetkin-Park, und danach ging es Richtung Hotel. Es zogen Wolken auf und ich hatte bereits über 20.000 Schritte auf dem Tacho… und der Tag hatte ja noch ein paar Stunden.
Auf dem Rückweg kam ich am Bundesverwaltungsgericht vorbei, jenem bereits erwähnten Reichstags-ähnlichen Bau, der ja auch vom nahen Rathausturm gut zu sehen war. Als ich noch in Leipzig wohnte, hieß das Ding Georgi-Dimitroff-Museum mit Ausstellungsstücken rund um den Reichstagsbrand von 1933 und dem damals angeklagten, aber freigesprochenen späteren bulgarischen Staatschef Georgi Dimitroff.
Kaum war ich im Hotel angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen und so nutzte ich die Zeit für ein Päuschen.
Für die Abteilung Gastronomie am Abend wählte ich an diesem Tag das Pub Killiwilly in der Karl-Liebknecht-Straße im Süden der Stadt. Dort hatte ich wieder die Weltmeisterschaft nicht auf dem Schirm und hatte dennoch Glück, in der allerletzten Ecke des Lokals einen Platz zu finden. Nach dem Spiel wurde es übersichtlicher… mir hat es dort sehr gut gefallen.
Auf dem Rückweg kam ich noch an einer alten DDR-Reklame vorbei, die man hier die Löffelfamilie nennt. Sie stammt aus den 1970er Jahren und zeigt eine vierköpfige Familie (Vater, Mutter, zwei Kinder), die durch eine phasenweise Schaltung abwechselnd die Löffel zum Mund führt, um Suppe zu essen… für den Volkseigenen Betrieb (VEB) Feinkost Leipzig… ganz putzig das… und steht unter Denkmalschutz.
Der Haupttag dieser Reise endete wie vorgesehen im Hotel.
Die Löffelfamilie
Am Abreisetag ging es in den Süden der Stadt und das Völkerschlachtdenkmal stand auf dem Plan. Also nach dem Frühstück ausgecheckt, die Tasche in einem Schließfach im Hauptbahnhof verstaut und mit der S-Bahn zu dem Bauwerk gefahren, das zu den größten Monumenten der Welt zählt.
Von der Bahnstation sind es noch etwa zehn Minuten zu Fuß und dann steht man vor diesem großen Klotz. Das Denkmal wurde in 15 Jahren, zwischen 1898 und 1913, erbaut… pünktlich zum hundertjährigen Jubiläum der Völkerschlacht wurde es im Beisein von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht.
Insgesamt ist das Bauwerk 91 Meter hoch und auch aus sehr weiter Entfernung zu sehen. Der Eintritt kostet 12 Euro. Man schaut zunächst einen einführenden Film mit einer Länge von 13 Minuten, dann kann man die Räumlichkeiten im Fundamentbereich besichtigen und anschließend geht es stufenweise nach oben… an diesem Tag war der Fahrstuhl defekt und dieses stufenweise bezieht sich dann auf 364 Stufen… nun ja… Frühsport halt… ich fand das nicht ganz ohne.
Wie so oft bei Gebäuden mit Aussicht wird man dann allerdings mit einem schönen Panorama der Messestadt belohnt… apropos Messe… das ehemalige Messegelände befindet sich ganz in der Nähe und man kann es gut erkennen. Von der Aussicht her würde ich dem Rathausturm die bessere Note geben, da man die Stadt dort doch deutlich näher vor sich hat. Das Völki, wie die Leipziger ihre berühmte Sehenswürdigkeit nennen, wirkt schon ein wenig so, als ob es außerhalb der Stadt stünde.
Dann ging es wieder abwärts und als Nächstes machte ich einen Spaziergang über den Südfriedhof, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. Es handelt sich um den größten Friedhof der Stadt und er ist durchaus vergleichbar mit den ebenso großen Friedhöfen Ohlsdorf in Hamburg und dem Südwestkirchhof Stahnsdorf bei Berlin.
Bereits vom Völkerschlachtdenkmal fällt die riesige Kapellenanlage auf. Sie wurde 1910 im neoromanischen Stil eröffnet und besteht aus Krematorium, Glockenturm, Kolumbarium und Räumlichkeiten für Trauerfeiern. Auf dem Friedhof befinden sich zahlreiche Gräber verstorbener Prominenter aus allen möglichen Bereichen… doch um die ging es mir weniger. Ich wollte einfach mal eine Stunde spazieren gehen, mit ordentlich Musik auf den Ohren natürlich (ich schwöre: kein Death Metal).
Anschließend fuhr ich zurück in die Innenstadt. Auf dem Markt war wieder das Weinfest im Gange. Ich lief da ein bisschen hin und her, doch ich erinnerte mich schnell daran, dass ich vom Wein gar keine Ahnung habe… zumal die arme Leber mit Bier und Whisky bereits gut ausgelastet ist.
Also Plan B… noch mal in das Brauhaus an der Thomaskirche, etwas zum Mittag gegessen und noch das dunkle Bier probiert, das ich neulich noch nicht hatte.
Da meine Zugbindung aufgehoben war, beschloss ich, etwas früher die Rückreise anzutreten, und stieg kurz nach 16 Uhr in den ICE Richtung Berlin.
Das waren also ungefähr 50 Stunden in Leipzig… sicher hätte es noch ein wenig mehr Zeit sein dürfen… aber das rennt ja alles nicht weg… wie ich ja gut bemerken durfte.
Schön war es, mal wieder in der alten Heimat zu sein, und es hat mir viel Spaß gemacht, die Stadt neu zu entdecken… sicher nicht zum letzten Mal… sind ja auch nur anderthalb Stunden von Berlin.

